Morgens trägst du sorgfältig Sonnencreme auf, danach folgen Foundation, Concealer und Puder. Einige Stunden später möchtest du den Sonnenschutz auffrischen – aber das Make-up soll möglichst an Ort und Stelle bleiben. Genau an diesem Punkt wird die Theorie komplizierter als die Praxis.
Sonnencreme bildet keinen unveränderlichen Schutzschild für den gesamten Tag. Der Film kann durch Schweiß, Wasser, Reibung, Berührungen und Abtrocknen ungleichmäßig werden. Offizielle Empfehlungen sehen bei Sonnenexposition ein erneutes Auftragen mindestens alle zwei Stunden sowie häufiger nach Schwimmen oder starkem Schwitzen vor.
Über Make-up ist es schwieriger, dieselbe gleichmäßige Produktmenge wie am Morgen aufzutragen. Trotzdem gibt es praktikable Methoden. Flüssige Sonnencreme lässt sich mit einem Schwämmchen auftupfen, ein Stick kann unterwegs verwendet werden und Sprays oder Puder können ergänzen. Entscheidend ist, die Grenzen der jeweiligen Produktform zu kennen.
Warum muss Sonnencreme nachgetragen werden?
Der auf der Verpackung angegebene Lichtschutzfaktor wird unter standardisierten Bedingungen mit einer festgelegten Menge getestet. Im Alltag wird häufig weniger Produkt verwendet. Zusätzlich kann der Schutzfilm im Laufe des Tages Lücken entwickeln.
Sonnencreme sollte besonders neu aufgetragen werden:
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nach dem Schwimmen,
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nach starkem Schwitzen,
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nach dem Abtrocknen mit einem Handtuch,
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nach intensiver Reibung,
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bei längerer direkter Sonnenexposition,
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entsprechend der Zeit- und Anwendungshinweise auf dem Produkt.
Keine Sonnencreme ist vollständig wasserfest. Wasserresistente Produkte sind für eine bestimmte Belastungsdauer getestet und müssen danach ebenfalls erneuert werden.
Wie oft sollte man Sonnencreme nachtragen?
Als allgemeine Sicherheitsregel gilt bei Aufenthalt im Freien: mindestens alle zwei Stunden. Nach Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen ist ein früheres Nachtragen erforderlich.
Die Zwei-Stunden-Regel bezieht sich praktisch vor allem auf Situationen mit relevanter Sonnenexposition. Wer den gesamten Tag in einem innen liegenden Raum ohne Fenster verbringt, befindet sich in einer anderen Situation als jemand am Strand oder auf einer Wanderung.
Trotzdem können UVA-Strahlen durch normales Fensterglas teilweise hindurchtreten. Wer direkt an einem sonnigen Fenster arbeitet, lange Auto fährt oder mittags ins Freie geht, sollte den Schutz nicht vergessen.
Im Zweifel gelten die Herstellerangaben auf der jeweiligen Sonnencreme.
Wie viel Sonnencreme braucht das Gesicht?
Der getestete SPF setzt eine großzügige, gleichmäßige Schicht voraus. Als praktische Orientierung werden häufig etwa zwei Fingerlängen Sonnencreme für Gesicht und Hals genannt. Die genaue Menge hängt von Produktöffnung, Fingergröße und behandelter Fläche ab.
Eine andere Orientierung ist ungefähr ein Viertel Teelöffel für das Gesicht beziehungsweise rund ein halber Teelöffel für Gesicht und Hals. Solche Küchenmaße sind nicht vollkommen präzise, verdeutlichen aber, dass wenige winzige Tropfen meist nicht ausreichen.
Beim Nachtragen über Make-up wird diese Menge selten erreicht. Deshalb ist eine sorgfältige Grundschicht am Morgen besonders wichtig. Nachtragprodukte sollten nicht dazu führen, dass die erste Anwendung zu dünn ausfällt.
Sonnencreme über Make-up nachtragen: die besten Methoden
Methode 1: Flüssige Sonnencreme mit einem Schwämmchen auftupfen
Diese Methode kommt der normalen Anwendung am nächsten und eignet sich für flüssige oder cremige Sonnencreme.
So gehst du vor:
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Entferne überschüssigen Schweiß oder Hautfett vorsichtig mit einem sauberen Tuch oder Blotting Paper.
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Gib Sonnencreme auf den Handrücken oder eine saubere Oberfläche.
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Nimm kleine Mengen mit einem sauberen Make-up-Schwämmchen auf.
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Tupfe das Produkt abschnittsweise auf Stirn, Wangen, Nase, Kinn und Hals.
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Nicht kräftig reiben oder ziehen.
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Arbeite in zwei dünnen Durchgängen, wenn eine dicke Schicht das Make-up zu stark bewegt.
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Lass den Sonnenschutz kurz setzen.
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Korrigiere bei Bedarf Concealer, Rouge oder Puder.
Ein leicht angefeuchtetes Schwämmchen kann sich angenehmer anfühlen, darf die Sonnencreme aber nicht stark verdünnen. Ein trockener Cushion-Puff nimmt weniger Wasser mit und eignet sich ebenfalls.
Vorteile:
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relativ gleichmäßige Verteilung,
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auch an Nase und Wangen gut kontrollierbar,
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funktioniert mit der vertrauten Gesichtssonnencreme.
Nachteile:
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mattes Make-up kann sich lösen,
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vollständige Auftragsmenge ist schwer erreichbar,
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unterwegs wird ein sauberer Applikator benötigt.
Methode 2: Sonnencreme mit den Fingern auftupfen
Wenn kein Schwämmchen vorhanden ist, kannst du die Sonnencreme vorsichtig mit sauberen Fingerspitzen aufdrücken.
Verteile kleine Punkte im Gesicht und drücke sie in kurzen Bewegungen an. Streichen und starkes Verreiben bewegen die Foundation stärker. Diese Technik funktioniert am besten bei leichter Base, Skin Tint oder BB Cream.
Wasche oder desinfiziere deine Hände vorher und lass Desinfektionsmittel vollständig trocknen.
Methode 3: Sonnenstick über Make-up
Sonnensticks sind kompakt, auslaufsicher und unterwegs praktisch. Sie funktionieren besonders gut an exponierten Bereichen wie Wangenknochen, Nase, Stirn und Kiefer.
Für eine gleichmäßige Schicht genügt ein einzelner schneller Strich meist nicht. Fahre langsam und in mehreren überlappenden Bahnen über jede Stelle. Tupfe die Ränder anschließend mit sauberen Fingern oder einem Puff ein.
Vorteile:
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schnell und sauber,
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ideal für unterwegs,
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gut für kleine oder besonders exponierte Bereiche,
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läuft nicht in die Augen.
Nachteile:
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kann Foundation verschieben,
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ausreichende Menge ist schwer einzuschätzen,
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trockene Haut kann durch Reibung betont werden,
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Konturen von Nase und Augen werden leicht ausgelassen.
Reinige die Oberfläche des Sticks nach Herstellerempfehlung, wenn er direkt über Make-up verwendet wurde.
Methode 4: SPF-Cushion
Ein Sonnenschutz-Cushion enthält flüssigen Sonnenschutz, der mit einem Puff aufgenommen und aufgetupft wird. Das Format eignet sich gut für Make-up und ermöglicht eine kontrollierte Anwendung.
Prüfe, ob es sich tatsächlich um ein geprüftes Sonnenschutzprodukt und nicht nur um Foundation mit SPF handelt. Auch beim Cushion muss ausreichend Produkt verwendet werden. Einige leichte Tupfer liefern möglicherweise nicht die aufgedruckte Schutzleistung.
Puffs sollten regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden.
Methode 5: Sonnenschutzspray
SPF-Sprays sind angenehm zum Auffrischen, bergen aber zwei Probleme: ungleichmäßige Verteilung und zu geringe Menge.
Spray nicht direkt ins Gesicht und atme den Nebel nicht ein. Gib das Produkt entsprechend der Herstellerangabe in die Hände und verteile es anschließend im Gesicht. Bei speziell für das Gesicht vorgesehenen Mist-Produkten müssen die Anwendungshinweise genau beachtet werden.
Ein feiner Nebel, der nur kurz über das Gesicht zieht, bildet wahrscheinlich keine gleichmäßige, ausreichend dicke Schutzschicht.
Vorteile:
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schnell,
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leicht über Make-up,
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angenehm bei trockener Haut.
Nachteile:
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Menge schwer kontrollierbar,
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Risiko von Lücken,
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Einatmen und Augenkontakt vermeiden,
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windanfällig.
Methode 6: Sonnenschutzpuder
SPF-Puder kann Glanz reduzieren und sich unkompliziert über Make-up verteilen lassen. Es ist besonders für Haaransatz, Scheitel und einzelne Nachbesserungen interessant.
Als alleiniger Sonnenschutz ist Puder problematisch, weil für den angegebenen SPF eine deutlich größere und gleichmäßigere Menge nötig sein kann, als kosmetisch angenehm aussieht. Verwende es besser als Ergänzung zu einer ausreichenden Grundschicht und nicht als einzigen Schutz für einen langen Strandtag.
Welche Methode bietet den besten Schutz?
Eine normale Lotion oder Creme lässt sich in der erforderlichen Menge am gleichmäßigsten auftragen. Über Make-up ist das Auftupfen einer flüssigen Sonnencreme mit einem Puff oder Schwämmchen daher die solideste praktische Lösung.
Ein Stick oder Cushion kann eine gute Alternative für unterwegs sein, wenn sorgfältig und großzügig gearbeitet wird. Sprays und Puder sind komfortabel, aber die gleichmäßige Menge ist schwerer zu kontrollieren.
| Methode | Schutzpotenzial | Make-up-Erhalt | Unterwegs |
|---|---|---|---|
| Creme mit Schwämmchen | Hoch bei ausreichender Menge | Mittel | Mittel |
| Creme mit Fingern | Hoch bei ausreichender Menge | Mittel | Gut |
| Sonnenstick | Mittel bis hoch bei mehreren Bahnen | Mittel | Sehr gut |
| SPF-Cushion | Mittel bis hoch bei ausreichender Menge | Gut | Sehr gut |
| Spray | Schwer kontrollierbar | Sehr gut | Sehr gut |
| Puder | Eher ergänzend | Sehr gut | Sehr gut |
Sonnencreme und Make-up morgens richtig schichten
Eine gute Grundschicht erleichtert späteres Nachtragen.
Empfohlene Reihenfolge
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Reinigung
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Toner, Essence oder Serum nach Bedarf
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Feuchtigkeitscreme
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Make-up
Lass jede sehr feuchte Schicht kurz einziehen. Vor dem Make-up sollte die Sonnencreme einen gleichmäßigen Film bilden können. Je nach Produkt können einige Minuten Wartezeit helfen.
So verhinderst du Pilling
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Verwende morgens nicht zu viele Schichten.
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Kombiniere nicht mehrere silikonreiche oder sehr gelartige Produkte ohne Test.
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Trage Pflege dünn und gleichmäßig auf.
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Reibe Foundation nicht stark über die Sonnencreme.
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Tupfe Make-up mit Schwämmchen oder Pinsel auf.
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Gib dem Sonnenschutz kurz Zeit, sich zu setzen.
Pilling bedeutet, dass sich Produkte zu kleinen Röllchen verbinden. Es ist kein Beweis dafür, dass zwei Inhaltsstoffe „chemisch unverträglich“ sind, kann aber einen ungleichmäßigen Schutzfilm verursachen.
Reicht Make-up mit SPF?
Foundation, BB Cream oder Puder mit Lichtschutzfaktor kann ergänzen, sollte aber nicht die normale Sonnencreme ersetzen. Um den angegebenen SPF zu erreichen, müsste häufig wesentlich mehr Make-up aufgetragen werden, als für ein natürliches Ergebnis üblich ist.
SPF-Werte werden außerdem nicht addiert. Sonnencreme SPF 50 plus Foundation SPF 30 ergibt nicht SPF 80. Der Gesamtschutz entspricht nicht einer einfachen Summe.
Verwende Make-up mit SPF als zusätzliche Schicht über einer ausreichenden Sonnencreme.
Muss man Sonnencreme im Büro nachtragen?
Das hängt von deinem Tagesablauf ab.
Ein Nachtragen ist besonders sinnvoll, wenn du:
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direkt an einem sonnigen Fenster sitzt,
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in der Mittagspause länger draußen bist,
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einen langen Arbeitsweg bei Tageslicht hast,
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viel Auto fährst,
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nach der Arbeit im Freien unterwegs bist,
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dein Gesicht häufig berührst oder abwischst.
Bei einem Arbeitstag ohne nennenswerte UV-Exposition ist die Dringlichkeit anders als bei stundenlangem Aufenthalt im Freien. Plane das Nachtragen am besten vor der nächsten längeren Exposition ein.
Sonnenschutz bei Sport, Schwimmen und Hitze
Hier ist Make-up-Erhalt zweitrangig. Verwende einen als wasserresistent gekennzeichneten Sonnenschutz und erneuere ihn:
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entsprechend der angegebenen Wasserresistenz,
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direkt nach dem Abtrocknen,
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nach starkem Schwitzen,
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mindestens im empfohlenen Zeitabstand.
Tupfe Schweiß vorsichtig ab, statt das Gesicht kräftig zu reiben. Bei längeren Outdoor-Aktivitäten gehören Hut, Sonnenbrille, Kleidung und Schatten zum Schutzkonzept.
Sonnencreme über Make-up bei fettiger Haut
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Überschüssigen Glanz mit Blotting Paper abnehmen.
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Leichte Sonnencreme mit einem Puff auftupfen.
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Kurz setzen lassen.
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Nur bei Bedarf transparentes Puder verwenden.
Zu viel Puder vor dem Nachtragen kann fleckig werden. Entferne überschüssigen Talg zunächst, statt immer neue Produktschichten daraufzugeben.
Sonnencreme über Make-up bei trockener Haut
Wähle eine geschmeidige Sonnencreme oder ein feuchtigkeitsspendendes Cushion. Puder kann trockene Stellen betonen.
Wenn das Make-up bereits schuppig wirkt, tupfe eine kleine Menge Feuchtigkeitscreme nur auf sehr trockene Bereiche, bevor du den Sonnenschutz nachträgst. Dadurch darf die Sonnencreme jedoch nicht stark verdünnt werden.
Sonnencreme über Make-up bei empfindlicher Haut
Verwende möglichst ein bereits gut verträgliches Produkt. Häufiges Wechseln zwischen Spray, Stick und Cushion erhöht die Zahl möglicher Auslöser.
Tupfen verursacht meist weniger Reibung als ein Stick. Bei empfindlicher Augenpartie können Sonnenbrille, Hut und ein gut verträglicher Augen-Sonnenschutz ergänzen.
Häufige Fehler beim Nachtragen
Nur einmal kurz sprühen
Ein kaum sichtbarer Nebel erreicht wahrscheinlich keine ausreichende Menge und kann Lücken hinterlassen.
Einen einzigen Stickstrich verwenden
Sticks benötigen mehrere überlappende Bahnen. Nase, Haaransatz und Kiefer werden schnell vergessen.
Puder als einzigen Strandschutz verwenden
SPF-Puder ist eher eine Ergänzung. Bei intensiver Exposition sollte eine großzügige Creme oder Lotion die Grundlage bilden.
Make-up-SPF zur Sonnencreme addieren
SPF-Werte werden nicht zusammengerechnet.
Nur das Gesicht schützen
Ohren, Hals, Dekolleté, Lippen, Hände und Scheitel gehören ebenfalls zu den häufig vergessenen Bereichen.
Nach dem Schwimmen bis zur Zwei-Stunden-Marke warten
Nach Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen muss der Schutz früher erneuert werden.
Sonnencreme im heißen Auto lagern
Übermäßige Hitze und direkte Sonne können das Produkt beeinträchtigen. Beachte die Lagerungshinweise.
Ein realistischer Nachtragplan
Normaler Bürotag
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morgens ausreichende Grundschicht,
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vor der Mittagspause auffrischen, wenn du länger draußen bist,
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vor dem Heimweg nachtragen, wenn relevante Sonne besteht.
Urlaub und Stadtbesichtigung
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morgens großzügig auftragen,
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alle zwei Stunden im Freien erneuern,
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früher nach starkem Schwitzen oder Abwischen,
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zusätzlich Hut, Sonnenbrille und Schatten nutzen.
Strand oder Freibad
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wasserresistenten Sonnenschutz vor dem Aufenthalt auftragen,
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nach Wasser und Abtrocknen erneuern,
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nicht ausschließlich auf Spray oder Puder verlassen,
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Schutzkleidung und Schatten einplanen.
Outdoor-Sport
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Make-up möglichst reduzieren,
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wasserresistente Formulierung verwenden,
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Schweiß abtupfen,
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Sonnenschutz häufig und großzügig erneuern.
Fazit: Die beste Methode ist die, die ausreichend Produkt ermöglicht
Sonnencreme sollte bei Sonnenexposition mindestens alle zwei Stunden und früher nach Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen erneuert werden. Über Make-up ist das nicht perfekt, aber machbar.
Das Auftupfen einer flüssigen Sonnencreme mit einem Puff oder Schwämmchen bietet die beste Kontrolle über Menge und Verteilung. Sticks und SPF-Cushions sind praktische Alternativen für unterwegs. Sprays und Puder können ergänzen, sollten bei intensiver Sonne aber nicht die einzige Schutzschicht sein.
Eine großzügige Grundschicht am Morgen bleibt entscheidend. Ergänze sie durch Schatten, Kleidung, Sonnenbrille und Hut – denn kein Sonnenschutzprodukt blockiert sämtliche UV-Strahlung.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich Sonnencreme über Make-up nachtragen?
Tupfe flüssige Sonnencreme mit einem sauberen Puff oder Schwämmchen auf. Alternativ eignen sich mehrere überlappende Bahnen mit einem Sonnenstick oder ein SPF-Cushion.
Wie oft muss Sonnencreme nachgetragen werden?
Bei Aufenthalt im Freien mindestens alle zwei Stunden und früher nach Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen. Beachte die Angaben auf dem Produkt.
Reicht ein SPF-Spray zum Nachtragen?
Ein Spray kann ergänzen, die notwendige Menge ist aber schwer einzuschätzen. Sprühe normales Sonnenschutzspray nicht direkt ins Gesicht und vermeide das Einatmen.
Reicht Puder mit SPF?
SPF-Puder ist praktisch zum Auffrischen und Mattieren, erreicht als alleiniger Schutz aber häufig keine ausreichende gleichmäßige Menge.
Muss man Sonnencreme nachtragen, wenn man nur drinnen ist?
Das hängt von Fensterplatz und anschließender Exposition ab. Vor einem längeren Aufenthalt im Freien sollte der Schutz erneuert werden.
Kann man Sonnencreme und Foundation mischen?
Mische Sonnencreme nicht mit Foundation. Dadurch kann die Schutzschicht verdünnt und ungleichmäßig werden. Trage beide nacheinander auf.
Addieren sich verschiedene SPF-Produkte?
Nein. SPF 50 und SPF 30 ergeben nicht SPF 80.
Wie lange sollte Sonnencreme vor Make-up einziehen?
Es gibt keine universelle Minute. Lass sie so lange setzen, bis der Film gleichmäßig ist und Make-up ohne starkes Verschieben aufgetragen werden kann.
Hinweis: Sonnenschutz ist nur ein Teil eines umfassenden UV-Schutzes. Schatten, Kleidung, Hut und Sonnenbrille bleiben wichtig. Halte dich zusätzlich an die Anwendungshinweise deines Produkts.